“Schreiben ist leicht, man muss nur die falschen Worte weglassen.”

Schreiben muss nicht schwer sein!

Wenn Mark Twain seinen Ausspruch behelligt hat, dann geben ihm die Leser seiner Bücher bis heute recht.

Bücher schreiben oder Texte für das Internet schreiben, sind zwei unterschiedliche Dinge. Im Internet ist die Ergebnisliste von google im Hintergrund nur einen Klick entfernt. Für Bücher hat Mark Twain auf jeden Fall viele „richtige“ Wörter gefunden.

Schreiben ist leicht

Da bleibt die Frage: Was sind die falschen Wörter?

Es gibt ein paar „Wortgruppen“, die Sie vermeiden sollten, damit Ihr Text lesbarer wird. Kurz gesagt: Alles, was den Text unnötig verlängert, muss raus! Ein langer Text schreckt ab, lange Wörter ebenso. Und wenn die Formulierungen kompliziert sind, wird der Leser weiterziehen.

Füllwörter

„Füllwörter sind immer eher inhaltslos und blähen den Text lediglich auf.“

So sollte es nicht aussehen, auf die Worte „immer“, „eher“ und „lediglich“ kann ich verzichten. Die Bedeutung des Satzes ist trotzdem klar. Ich lese nach dem Schreiben jeden Satz noch einmal durch und hinterfrage jedes Wort.

Fremd- und Fachwörter

Fachwörter stehen für bestimmte Dinge. Sie zu ersetzen ist schwer: Entweder der neue Begriff ist zu ungenau oder missverständlich. Trotzdem ist es keine Lösung, den Fachausdruck unverändert stehen zu lassen.

Wenn Ihre Kunden diesen Begriff nicht kennen können, müssen Sie ihn ersetzen oder gut erklären.

Passiv

Das Passiv erkennen Sie an den Worten „man“ oder auch „wird“, „werden“, „geworden“, etc. Manchmal lässt es sich nicht vermeiden oder die Frage nach dem „wer?“ ist für das Leseverständnis unerheblich, bzw. die Information stört das Verstehen. Wenn Sie können, sollten Sie das Passiv jedoch vermeiden, denn aktive Sätze sind eindeutiger.

Amtsdeutsch

Die Sprache aus dem Amt bringt so manches Ungetüm hervor. Da führt man Baumaßnahmen durch, anstatt zu bauen. Die Worte sind lang und setzen sich aus vielen Wortteilen zusammen. Oder die „–ung“s dominieren den Text. Die Sätze sind deutlich zu lang, wimmeln vor Kommata und sind stark verschachtelt. Das Lesen macht keinen Spaß…
Schreiben Sie kurze Sätze mit allgemein gebräuchlichen Wörtern. Sie müssen nicht „hochgestochen“ klingen.

Umgangssprache?

Ob Sie Umgangssprache verwenden „dürfen“, hängt von Ihrer Leserschaft ab. Es wirkt „erfrischend“, wenn Sie schreiben wie Sie sprechen. Das wird andere Leser verschrecken oder nerven. Sie sollten sich im Klaren sein, wer Ihre Kunden sind. Schon die Altersgruppe entscheidet viel über die tägliche Sprache.

Wichtig ist trotzdem das, was man als „Authentizität“ bezeichnet. Ihr Stil spricht nie jeden an. Und jeden Stil nehmen Ihnen auch nicht alle ab. Wenn Sie es aber schaffen, den richtigen Ton für Ihre Kunden zu finden, dann werden sie Ihre Texte lesen.

Sie finden Schreiben immer noch nicht leicht? Kein Wunder, die ganze Wahrheit ist das Twain-Zitat eben doch nicht. Dafür gibt es eine Lösung: Schreiben lassen. Wenn Sie mit Ihren Texten einfach nicht weiterkommen, helfen wir Ihnen gern!

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