Blogreihe Teil 1: Warum redaktionelle Inhalte auf der Webseite Sinn machen

Arztpraxen- Ein Teil von Dr. Google sein!

Diesen Zusatz liest man häufiger: “Dieser Text ersetzt keine ärztliche Beratung oder das Aufsuchen eines Arztes.“ Warum sollte eine Arztpraxis mit redaktionellen Texten oder einem Blog  auch noch die Selbstdiagnose fördern, wenn das „googlen“ nach Symptomen eigentlich mehr Ärger macht als Sinn?

 

Was Sie mit Ihrem Blog erreichen

Ganz einfach: Sie lenken damit. Den Patienten in ihre Praxis. Sie geben genau so viel Information und genau die Information, die notwendig ist, um den Patienten in ihre Praxis zu holen, wenn es notwendig ist.

Die Selbstdiagnose gab es ja auch schon immer. Sie stammte früher weniger aus dem Internet als aus dem Bekannten- und Freundeskreis. Über Krankheiten wird gern geredet, weil es den Menschen eben beschäftigt. Und manche Symptome kommen dem Zuhörer bekannt vor- und er hatte dann die Krankheit XYZ.

Und nun gibt es auch noch „Dr. Google“. Der macht die Sache sicher noch vielschichtiger. Aber Sie können mitmischen.

Welche redaktionellen Inhalte sind für eine Arztpraxis denkbar:

  • Darstellung, dass Symptome häufig viele Ursachen haben können.
  • Wie funktioniert was? Sie können Erklärungen was genau den Patienten krank macht, wie die Diagnose gestellt wird und wie eine Therapie erfolgt.
  • Aufklärung über Therapien: damit können Sie schon einmal sehr allgemeine Fragen, die immer wieder gestellt werden, beantworten. Dann hat der Patient erste Informationen aus Ihrer Hand und kann schon weiterführende Fragen stellen.
  • Impfungen und ihr Sinn, welche empfehlen Sie wann? Welche Nebenwirkungen haben Sie schon gesehen?
  • Grippewellen, aktuell grassierende Kinderkrankheiten, Epidemien und Anderes: Information über aktuelle Geschehnisse aus Ihrer Sicht.
  • Sie haben eine neue Zusatzausbildung, eine neue Behandlungsmöglichkeit, ein neues Gerät, eine Zusammenarbeit mit einem neuen Kollegen und dadurch neue Möglichkeiten für Ihre Patienten erschlossen? Dann ist Ihr Blog auch hierfür eine Informationsmöglichkeit.
  • Gerade in der Medizin gibt es ständig neue Erkenntnisse. Sie können in Ihrem Blog Neuigkeiten aus den Bereichen Diagnostik und Therapien und neue Erkenntnisse, die für Ihre Patienten interessant sein können, darstellen. Oder auch Ihre Ansichten darüber mitteilen, wenn Sie Zweifel daran haben.
  • Informationen über IGeLeistungen, die Sie anbieten.
  • Gibt es spezielle Veranstaltungen in Ihrer Praxis, zu denen Sie einladen?
  • Kommunikation ist natürlich auch möglich: Blogbeiträge können von Ihren Lesern kommentiert werden, wenn Sie das möchten.
  • Sie können Feedback einholen und einsehen. Natürlich ist negative Kritik schmerzhaft und manchmal ungerecht. Aber konstruktive Kritik regt Sie und Ihr Praxisteam zum Verbessern an. Viele Vorschläge oder Anregungen werden Sie auf dem direkten Weg nicht erhalten.
  • Sie erarbeiten sich Autorität.
  • Sie wissen, was Sie an guten und interessanten  Inhalten auf Ihre Facebook-Seite stellen können.
  • Sie halten regelmäßig Vorträge und Workshops für Kollegen? Richten Sie Texte auch an die Kollegen und Medizinstudenten. Wenn diese zu ihren Veranstaltungen passen, ermuntert das den einen oder anderen Kollegen, auch einen Workshop bei Ihnen zu buchen.

 Mediziner: Im Blog die eigene Sichtweise als Experte darstellen

Diese Liste ist mit Sicherheit nicht vollständig. Sie haben mit Sicherheit nach einer Weile viel mehr Ideen und Wünsche, was in ihrem Neuigkeiten-Bereich erscheinen kann.

Ist ein Arztblog denn so etwas Neues?

Sie denken jetzt: Aber Informationen über Krankheiten gibt es doch schon auf so vielen Portalen?

Das stimmt. Es gibt viele Seiten, auf denen schon so vieles geschrieben ist, was Ihren Patienten Informationen bringt. ABER: Die tragen nicht Ihre Persönlichkeit. Sie enthalten nicht Ihre Sichtweise. Denn letzten Endes spielt die Persönlichkeit des Arztes eine Rolle.

Und noch ein Vorteil

Ihre Webseite hat ja einen Zweck: Sie möchten gefunden werden und sich damit auch neuen Patienten vorstellen. Wenn auf Ihrer Webseite länger nichts passiert, also keine neuen Inhalte dazu kommen, dann wird Ihre Webseite auch im lokalen Suchergebnis immer weiter nach unten rutschen. Die neueren Seiten oder die, die eben regelmäßige Aktualisierungen erfahren, werden über Ihrer Seite erscheinen. Wenn Ihre Webseite auf Seite 2 rutscht, dann wird sie eher nicht mehr gefunden.
Für das sogenannte „Local SEO“, also die Suchmaschinenoptimierung auf lokaler Ebene- und das ist für einen Arzt ja das entscheidende- ist ein Blog also der Zweck einer regelmäßigen Bearbeitung. Mit google findet Ihr neuer Patient dann nicht nur Ihre Webseite, sondern auch den Weg in Ihre Praxis.

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