Der Weihnachtsgruß – beginnen Sie JETZT mit der Vorbereitung

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Bei den aktuell herrschenden hochsommerlichen Temperaturen könnten wir uns im Blog mit Sonnencremes, Strandoutfits oder beliebten Eissorten beschäftigen. Stattdessen Weihnachten. Sie haben richtig gelesen. Und das hat einen Grund...

Gibt es etwas peinlicheres als ein gedankenlos zusammengeschusterter Weihnachtsgruß? Noch dazu für Kunden und Geschäftspartner, denen Sie Wertschätzung ausdrücken möchten und sich bedanken wollen für die gute Zusammenarbeit? Verbunden mit der Aussage, danke für Ihr Vertrauen und wir freuen uns auf ein weiteres erfolgreiches Jahr mit Ihnen?

Der Kahlköpfige und der Föhn

Es gibt eine wunderbare Anekdote, die auf den Punkt beschreibt, wie peinlich ein gedankenlos organisiertes Geschenk sein kann. In den Hauptrollen der Deutsche Fußballbund (DFB) und ein italienischer Schiedsrichter: Beim DFB war es lange Brauch, allen Referees, die ein Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft pfiffen, ein kleines Präsent zu überreichen. Nicht übermäßig wertvoll, eine kleine Geste eben. Das Geschenk war immer ein Fön. Praktisch, wenn der Schiri nach dem Spiel aus der Dusche kam und das Geschenk des DFB gleich benutzen konnte. Bis ein gewisser Pierluigi Collina als Schiedsrichter anreiste und ebenfalls vom DFB einen Fön erhielt. Dumm nur, dass der Mann mit 24 Jahren an Alopecia universalis erkrankte, was einen kompletten Verlust der Körperbehaarung zur Folge hatte! Für Collina war das Geschenk ähnlich nützlich wie ein Fernglas für einen Blinden.

Planung ist alles

Damit genau das nicht passiert, gibt es eine einfache Regel: Nehmen Sie sich Zeit und planen Sie im voraus. Am besten schon im Januar. Oder eben immer dann, wenn Sie eine Idee haben, womit Sie Ihren Kunden oder Geschäftspartnern eine kleine Freude machen können. Notieren Sie sich Ihre Ideen. Vielleicht an der Pinnwand oder Sie legen für diesen Zweck eine Datei auf Ihrem Desktop an. Und ergänzen diese jeweils, wenn Sie einen neuen Einfall haben. So sind Sie im Sommer bereits in Besitz eines wahren Ideenpools und müssen nur noch auswählen, was Sie umsetzen wollen. Und spätestens im Herbst haben Sie einen Termin mit der Werbeagentur Ihres Vertrauens und besprechen dann die Umsetzung Ihrer Ideen. Oder Sie lassen sich von den Kreativen inspirieren. So müssen Sie sich auch nicht mit den Last-Minute-Geschenken aus dem Prospekt der Onlinedruckerei bei Ihren Kunden und Geschäftspartnern blamieren.

Der Postraub und Ihre Weihnachtsgeschenke

Was eine gute Planung ausmacht, zeigt ein Beispiel aus Großbritannien: Raten Sie mal, weshalb der legendäre Überfall auf einen Postzug nahe London im Jahr 1963 gelang (Beute nach heutigem Wert: 55 Mio. Euro) und die Polizei tagelang im dunkeln tappte? Weil dieser Postraub über ein Jahr lang akribisch vorbereitet wurde. Nichts da von wegen, oh! Gleich neunzehnuhrdreißig! Zwanzig Uhr fährt doch der Postzug, den wir ausrauben wollen! Jetzt aber schnell!

Nehmen Sie sich also Zeit für die Vorbereitung Ihrer Weihnachtsgrüße. Wenn Sie sich erinnern, wir hatten es bereits in früheren Blogbeiträgen erwähnt: Der Weihnachtsgruß ist ein Instrument zur Kundenbindung und damit ein Teil Ihrer Marketingmaßnahmen, also sollte er auch Teil Ihres Marketingplans sein und entsprechend professionell behandelt werden. Mit klarer Benennung des Inhalts, der Verantwortlichkeit, des Budgets sowie Terminsetzung. Ja, das klingt sehr nüchtern – aber auf diese Weise ist garantiert, dass Sie vier Wochen vor Weihnachten nicht in Panik verfallen müssen und – im übertragenen Sinne -  dem Kahlköpfigen einen Föhn schenken.

Persönlich und authentisch

Es geht nicht um teure Geschenke, das könnte im schlimmsten Fall als Bestechung gelten und wäre keine gute Idee. Ihr Weihnachtsgruß ist lediglich eine Geste, um Partnern und Lieferanten Danke zu sagen; ist zugleich auch ein kleiner Anstoß, sich bei Ihren Kunden in Erinnerung zu bringen. Deshalb sollten Sie authentisch bleiben und dem Gruß einen persönlichen Anstrich verleihen. Das ist in kleinen, inhabergeführten Unternehmen leichter umgesetzt als beim Mittelständler mit 100 Angestellten. Die Kunst besteht darin, selbst unter Benutzung der Serienbrieffunktion keine Floskeln aneinanderzureihen, sondern persönliche Worte für den Empfänger zu finden. Im besten Fall mit ein paar handschriftlichen Zeilen.

Aber es muss auch nicht in jedem Jahr die Grußkarte mit dem Weihnachtsbaum-Motiv sein. Wie wäre es mit kleinen Aufmerksamkeiten, von denen Sie wissen, dass sie den Beschenkten tatsächlich eine Freude bereiten? Das allerdings erfordert eine individuelle Planung und genaue Kenntnis über den Empfänger. Mag er Rotwein? Geht er gern ins Kino oder ins Theater? Ist er ein Oldtimer-Fan und freut sich über einen entsprechenden Kalender für's Büro? Oder ein Kugelschreiber mit individueller Gravur?

Mit dem Weihnachtsgruß in Erinnerung bleiben

Um diese Pläne umzusetzen, sollte jeweils der Mitarbeiter, der am engsten mit dem Kunden bzw. Lieferanten arbeitet, in die Vorbereitung einbezogen werden. Im Ergebnis werden Sie beim Empfänger nicht im Wust der Weihnachtskarten untergehen, sondern in angenehmer Erinnerung bleiben. Und nicht selten entwickelt sich aus dem daraus resultierenden Dankeschön-Telefonat für die originelle Aufmerksamkeit ein interessantes Verkaufsgespräch.

Sollten Sie Anregungen benötigen oder Unterstützung bei der Umsetzung Ihrer Weihnachtsgrüße brauchen, sind wir gern mit dem kreativen Input für Sie da. Wir freuen uns auf Sie!

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