Online werben – aber richtig!

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Was macht Onlinewerbung so kompliziert? Ist es die Vielzahl der zur Verfügung stehenden Kanäle? Die Unüberschaubarkeit all der Parameter, zu deren Steuerung es inzwischen spezialisierte Agenturen gibt? Oder würde es nicht völlig ausreichen, sich auf die Kanäle zu konzentrieren, die einem Mittelständler tatsächlich einen echten Mehrwert bringen?

Beschäftigen wir uns in einem zweiteiligen Beitrag mit den Möglichkeiten der Onlinewerbung und beleuchten die zahlreich vorhandenen Fehlerquellen.

 Raketenwissenschaft? - Nö!

Glaubt man all den klugen Artikeln diverser Marketinginstitute, dann ist Onlinewerbung in etwa so kompliziert wie eine Operation am offenen Herzen. Ein winziger Fehler genügt und… Internetmarketing ist also in jedem Fall ein Job für Fachleute - mindestens. Quasi Raketenwissenschaft. Schaut man aber genauer hin und entschlackt die Verkaufstexte der Marketingprofis und reduziert die tatsächlich sehr breite Palette der Möglichkeiten des Online-Marketings auf das, was man als Mittelständler wirklich braucht, ist die Materie gar nicht mehr so kompliziert zu durchschauen.

Denn, wer auch immer Ihnen Vorträge zum Thema Onlinemarketing hält und Ihnen Werbung im Internet verkaufen möchte: Was möchten Sie? Worauf fußt Ihre Entscheidung im Internet zu werben? Bei der Wahl der geeigneten Kanäle zur Ausspielung Ihrer Onlinewerbung müssen Sie sich nur ein paar simple Fragen beantworten: Wo erreichen Sie Ihre Zielgruppe? Wie sprechen Sie Ihre Zielgruppe an? Welche Inhalte soll Ihre Botschaft transportieren? Geht es um Neukundengewinnung? Erinnerungswerbung? Ein neues Produkt, eine neue Dienstleistung? Wie hoch ist Ihr Etat? - Jetzt klingt das alles nicht mehr ganz so kryptisch, denn vor diesen Fragen stehen Sie ja auch bei der Platzierung Ihrer Werbung in den Offline-Medien. Nur die Möglichkeiten sind im Onlinebereich breiter gefächert. Und die wichtigsten schauen wir uns jetzt an.  Starten wir zunächst mit den einfacheren Formen der Onlinewerbung: Ihre eigene Homepage und Verkaufsförderung via E-Mail- und Newsletter-Werbung.

Die eigene Webseite

Bringen Sie zunächst Ihre Webseite auf Hochglanz, denn bald erwarten Sie Gäste, und die sollen ja einen guten Eindruck von Ihrer Firma und den Produkten / Dienstleistungen haben, nicht wahr?  Es wäre doch schade, wenn Sie Geld in Onlinewerbung investieren und viele Besucher auf Ihre Webseite bringen, die dann eine veraltete Homepage zu Gesicht bekommen. Überprüfen Sie die verwendeten Keywords: Sind sie relevant und korrespondieren diese mit den Suchbegriffen, unter denen Sie gefunden werden möchten? Sind die Texte aktuell und inhaltlich wie orthografisch fehlerfrei? Finden sich in den Texten Ihre Suchbegriffe wieder?
Mit der eigentlichen Suchmaschinenoptimierung, die im weiteren Sinne auch ein Bestandteil des Online-Marketings ist und mit der wir uns im zweiten Teil dieses Beitrags intensiv beschäftigen werden, hat das noch nichts zu tun. Es ist aber ein guter Anfang.

Unternehmensdatenbanken

Sorry, war nur ein Scherz. Aber schenkt man den halbseidenen Vertretern der Zunft Glauben, dann besteht das A und O des Onlinemarketings in einem kostenpflichtigen Eintrag in einer der zahlreichen „Unternehmensdatenbanken“, die jedoch niemand auf seiner Suche nach Dienstleistern oder Produkten benutzt. Sparen Sie sich das Geld dafür. Gehen Sie davon lieber gut Essen und machen sich einen schönen Abend.

E-Mail-Werbung

Nicht zu verwechseln mit nervigen Spam-Mails! Denn mittels E-Mail informieren Sie gezielt Ihre Bestandskunden – sofern Sie die Erlaubnis dafür haben, Stichwort Datenschutz – in regelmäßigen Abständen (Faustregel: um nicht zu nerven einmal monatlich) über interessante Neuigkeiten, in dem Sie den Empfänger über einen Link in der Mail auf eine bestimmte Seite ihres Webauftrittes lenken. Dies kann ein Blogeintrag sein, eine vorhandene Seite Ihres Webauftrittes oder eine speziell dafür erstellte Landingpage. Über einen internen Counter können Sie die Zugriffe und damit den Erfolg Ihrer E-Mail überprüfen. Achten Sie darauf, dass sowohl E-Mail als auch die jeweilige Zielseite gut getextet und frei von Rechtschreibfehlern sind.

E-Mail-Werbung ist eine kostengünstige Variante und als Ergänzung zu anderen Werbeformen empfehlenswert.  

Newsletter

Stellen Sie sich einen klassischen Newsletter als Online-Zeitung vor: Sie packen drei, vier Themen in kurzen Zusammenfassungen und gut bebildert in einen Newsletter (zum Beispiel via Newslettermodul Ihres CMS) oder in eine E-Mail im HTML-Format und informieren so die Abonnenten über relevante Themen. Verzichten Sie auf eine ausgedehnte Berichterstattung vom letzten Betriebssommerfest. Keinen Ihrer Kunden wird es interessieren, wie trinkfest (oder eben nicht) Ihre Vertriebsabteilung ist. Stattdessen sollten Sie ein Gespür dafür entwickeln, welche Themen Ihre Kunden interessieren. Auch hier haben Sie die Möglichkeit, über interne Counter die Zugriffe auf die jeweiligen Beiträge zu protokollieren und so mittelfristig zu erkennen, welche Themen Ihre Zielgruppe ansprechen.
Werbung via Newsletter ähnlich in der Umsetzung einer E-Mail-Werbung und stellt ebenfalls eine kostengünstige Variante dar.

Abonnenten für Ihren Newsletter gewinnen Sie am einfachsten, indem Sie auf der Firmenwebseite den Newsletter kurz vorstellen. Es muss Ihnen gelingen, die Webseitenbesucher neugierig zu machen. Über ein Formular hinterlässt der Besucher seine E-Mail-Adresse und gibt Ihnen die Erlaubnis, ihm bis auf Widerruf Ihren Newsletter zuzusenden. Achten Sie aber auch beim Newsletterversand darauf, Ihre Abonnenten nicht zu häufig zu belästigen. Wie bei der E-Mail-Werbung gilt als Faustregel, dass es absolut ausreichend ist, sich einmal pro Monat bei seinen Abonnenten in Erinnerung zu bringen.

Fazit

Wenn Sie sich ein wenig Zeit nehmen, sollten Sie die hier beschriebenen Kanäle der Online-Werbung selbständig bespielen können. Aber natürlich sind wir Ihnen gern behilflich und beraten Sie unverbindlich – schließlich ist Marketing im Internet unsere Profession.

Im 2. Teil beschäftigen wir uns mit Bannerwerbung, Blogs, Imagefilmen, dem großen Thema Social Media sowie der kniffligsten Aufgabe des 21. Jahrhunderts, der Suchmaschinenoptimierung.

Produkt

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check&review ist das Kamerasystem und die Software für alle möglichen Spaltlampen* für hochauflösende Augen-, Augenabschnitts- oder Fluoreszenzaufnahmen in Bild und Video.
 
Das Abspeichern in Patientenverwaltungssysteme ist bereits durch Schnittstellen möglich.
 
Optisch wurde das Kameragehäuse den entsprechenden Spaltlampen angepasst.
 
Schauen Sie sich die Impressionen an unter: Software

* z.B. die Spaltlampen, Operationsmikroskope oder der Nachbau von Zeiss, Topcon, Haag-Streit oder Rodenstock.