Suchmaschinenoptimierung: Das wird 2019 wichtig

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Das alte Jahr befindet sich auf der Zielgeraden. Zwischen Adventsbesinnlichkeit und Geschenkestress bleibt kaum noch Zeit für die guten Vorsätze für's neue Jahr. Mehr Sport, klar. Weniger rauchen. Sowieso. Aber wie sieht es mit guten Vorsätzen für Ihre Webseite aus? Wäre da nicht auch mehr Sport und eine gesündere Lebensweise angebracht? Also im übertragenen Sinne. Und das bedeutet, dass Sie Ihre Webseite fit machen für die kommenden Trends. Was da in Sachen Suchmaschinenoptimierung im neuen Jahr angesagt sein wird, schauen wir uns jetzt näher an.

Zwei Hauptthemen in 2019: Sprachsuche und Mobile Indexing

Es deutet vieles darauf hin, dass die beiden Hauptthemen bei der Suchmaschinenoptimierung im neuen Jahr die Sprachsuche sowie das Mobile Indexing sein werden. Worauf sich diese Vermutung gründet? Zum einen stieg  in Deutschland der Anteil der Suchanfragen, die von mobilen Endgeräten kommen, in den vergangenen zehn Jahren kontinuierlich und beträgt heute bereits rund 60 Prozent. Zum anderen steigt auch der Anteil der Sprachsuche durch die zunehmende Verwendung von Alexa, Siri oder Google Assistent stetig. Seriöse Schätzungen sehen bereits für das Jahr 2020 den Anteil der Sprachsuche bei 50 Prozent des gesamten Suchaufkommens. Als ein Beispiel steht dafür eine der häufigsten Suchanfragen, die User an ihr Smartphone richten: „Wie wird das Wetter morgen?“

Voice-Search

Im zu Ende gehenden Jahr konnten sich Alexa, Siri & Co weiter im Alltag etablieren.  Zweistellige User-Zuwachsraten des Google Assistant untermauern diese Entwicklung. Da die Vernetzung weiter steigen wird – Stichwort Smart Home – sollte bei der Optimierung der Webseite der Fokus also auf der stärkeren Berücksichtigung von Suchanfragen via Voice-Search liegen.

Tools zur Optimierung

Gehen wir jetzt an die Umsetzung: Filtern Sie Ihre Suchanfragen auf sogenannte Conversational Keywords. Das sind Suchanfragen, die mit großer Wahrscheinlichkeit auf eine Sprachsuche hindeuten. Mit diesen Keywords optimieren Sie Ihre Inhalte und machen die Webseite für Voice-Search fit. Entsprechende Tools für Ihre Recherche können zum Beispiel Googles Keyword Planner, Google Suggest, Ubersuggest, Answerthepublic oder der Keywordfinder sein.

Die Spezifikation "Speakable"

Um vom Google Assistant berücksichtigt zu werden, müssen die Inhalte mit der Spezifikation „Speakable“ versehen werden. Dadurch kann der Sprachassistent Inhalte einfacher erkennen und wiedergeben. Mit Blick auf die Verwendung in Google Home lohnt sich auch hier eine Optimierung der eigenen Webseiten. Aktuell wird dieses Feature von Google zwar nur im englischsprachigen Web eingesetzt, allerdings deutet vieles darauf hin, dass das Markup „Speakable“ möglicherweise schon 2019 auch in deutschsprachigen Webseiten berücksichtigt wird.

Featured Snippets

War die Optimierung der eigenen Webseiten bislang darauf ausgerichtet, als Nr. 1 in der Trefferanzeige bei Google zu erscheinen, geht es nunmehr um die Position 0 (null). Möglich ist dies mit Featured Snippets, mit dem der Suchmaschinengigant einen weiteren großen Schritt Richtung Sprachsuche geht. So werden bestimmte Suchanfragen – meist sogenannte W-Fragen wie „Wo gibt es die beste Pizza in der Stadt?“ - direkt in den Suchergebnissen beantwortet. Dies ist die bereits erwähnte Position 0. Wer hier mit seiner Webseite erscheint bzw. eine „Speakable“-Antwort liefert: Herzlichen Glückwunsch, besser geht es nicht!

Google liefert mit Verwendung der Featured Snippets blitzschnell die relevanteste Antwort auf eine Suchmaschinenanfrage via Voice-Search. Für den Nutzer ist  das interessant und bequem zugleich. Um hier mitzuspielen, müssen Sie bei der Erstellung Ihres Contents  entsprechend strukturieren und mögliche Suchanfragen als Überschrift dem mit „Speakable“ gekennzeichneten Inhalt voranstellen.

Mobile Indexing

Nach dem Google auch in Deutschland in 2018 viele tausend Seiten auf das Mobile Indexing umgestellt hat, stehen Webseitenbetreiber nun vor der Aufgabe, ihre Internetauftritte verstärkt auf mobile Endgeräte auszurichten. Denn je größer der Anteil der mobilen Userzugriffe, um so sinnvoller ist es, die mobile Ausgabe der Webpräsenz  als primären Anlaufpunkt einzurichten. Das bedeutet einerseits auf der technischen Strecke nachzujustieren, da die Ladezeit in der mobilen Suche inzwischen zu einem der Werte zählt, die den Rankingfaktor der Seite beeinflussen.

Andererseits müssen Ihre Inhalte mobiltauglich sein, sowohl was das Layout als auch verwendete Grafiken etc. anbetrifft. Und am besten sind Ihre mobilen Inhalte in kleinen Happen lieferbar und als speakable markiert – weil, Sie erinnern sich, Antworten auf Sprachsuchen als Snippet Features sofort vom User konsumiert werden können.

Hochwertiger Content und Content Clustering

Bei allen technischen Entwicklungen und Änderungen bei der Ermittlung des Rankingfaktors bleibt ein Fakt unantastbar: Ohne hochwertigen Inhalt schafft es keine Webseite in Googles Top 10. Im Vordergrund muss stehen, mit den eigenen Inhalten eine Autorität im jeweiligen Thema zu werden. Wer hier an Relevanz gewinnt - Google wertet dies als Qualitätsmerkmal - wird kontinuierlich im Ranking steigen. Denn Google analysiert das Verhalten der Nutzer und ermittelt über Rankbrain, dem lernenden Algorithmus, wie relevant ein Suchergebnis ist. Strukturieren Sie also Ihre Inhalte mittels Content Clustering in einzelne Themengebiete und werten Sie die Beiträge mit dazu passenden Grafiken – die selbstverständlich auch auf mobile Geräte ausgeliefert werden können – auf.

Fazit

Das neue Jahr wartet mit einigen Herausforderungen für die SEO-Verantwortlichen auf. Allein die Optimierung der Webseiten in Richtung Voice-Search wird kein Selbstläufer. Zu dem muss auch an der Hardware geschraubt werden, wenn eine kürzestmögliche Ladezeit der Inhalte auf Mobilgeräten realisiert werden soll. Und falls Sie Hilfe benötigen, sind wir gern Ihr verlässlicher Partner.

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