Werbung: Notwendiges Übel oder Instrument zur Umsatzsteigerung?

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Hand auf's Herz: Erstellen Sie für das jeweilige Geschäftsjahr einen Marketingplan oder gehören Sie zu jener großen Mehrheit der Selbständigen, die spontan entscheiden, wann sie wofür Geld für Werbung ausgeben? Lohnt es sich überhaupt noch zu werben und wenn ja, wie sollten Sie vorgehen, damit Ihre Werbung von Ihrer Zielgruppe auch wahrgenommen wird?

 

Wenn Werbung nervt

Werbung als klassisches Instrument des Marketings kann heftig nerven, diese Erfahrung haben wir vermutlich alle schon gemacht. Der Konsument ist heute nach seriösen Schätzungen rund 3.000 Werbebotschaften ausgesetzt. Und das täglich! Beim Frühstück in der Tageszeitung, auf dem Weg in die Firma im Autoradio, beim Surfen im Internet, auf unzähligen Plakaten am Straßenrand, zum Feierabend im Fernsehen, als Newsletter per E-Mail – die tägliche Dosis Werbung überfordert den Empfänger mehr und mehr und führt dazu, dass die eigentliche Botschaft im Wust der Reizüberflutung oftmals verloren geht, weil Reklame inzwischen austauschbar geworden ist. Jede Firma ist  „anders“ und doch in ihrer Aussage gleich. Jeder Unternehmer ist der „freundliche“ was auch immer und sein Produkt natürlich preiswert, von höchster Qualität und vertrauenswürdig. Das Problem aber ist, die Slogans und Claims ähneln sich, ja sie wiederholen sich sogar schon!

Wie also ist der Spagat zu bewerkstelligen, Werbung zu produzieren, die Ihre Inhalte transportiert und dennoch nicht im täglichen Werbebrei verdampft? Es braucht vor allem Überlegung und Planung - und die Zeit dafür sollten Sie sich unbedingt nehmen - um Ihre Werbung genau dorthin zu bringen, wo sie hingehört: In den Kopf (und im allerbesten Fall ins Herz) Ihrer Zielgruppe.

Gute Werbung will gut überlegt sein

Bauen Sie Ihre Planung mittels der Beantwortung folgender Fragen auf: WEM gilt Ihre Werbung?
Diese Frage sollten Sie leicht beantworten können, denn hier handelt es sich um Ihre Kunden bzw. potentiellen Kunden, auch Zielgruppe genannt, zu denen eben all jene gehören, die Ihre Dienstleistung oder Ihre Produkte bereits kauften oder kaufen könnten.

Nächste Frage: WAS möchten Sie mit Ihrer Werbung erreichen? Welches Ziel verfolgen Sie? Soll es eine pure Erinnerungswerbung sein, weil Sie Ihre Aufträge bereits im Akkord abarbeiten und Sie für die Neukundengewinnung ohnehin keine Ressourcen haben? Oder möchten Sie auf ein besonderes Produkt aufmerksam machen? Gibt es eine Aktion, die besonders beworben werden soll?
Daraus folgt, WAS Sie Ihren potentiellen Kunden mitteilen möchten. In diesem Schritt der Planung geht es um den Inhalt und letztlich um die Aussage Ihrer Werbung.

Danach folgt das WO, in welchem Medium, Sie werben wollen. Gibt es einen besonderen Ort, an dem Sie Ihre Zielgruppe hauptsächlich erreichen? Zum Beispiel im öffentlichen Nahverkehr oder auf einer ganz bestimmten Webseite oder der Lokalausgabe einer Tageszeitung? Kommt ein Mix verschiedener Medien in Frage? Oder sprechen Sie Ihre Zielgruppe ausschließlich über Social-Media-Kanäle an?

Und dann gilt es, die Frage nach dem WIE VIEL zu beantworten: Welche Mittel – auch und gerade die finanziellen Mittel - stehen Ihnen zur Umsetzung Ihrer Werbe-Idee zur Verfügung? Werbung muss übrigens nicht immer ein Vermögen kosten. Die Kombination aus einem pfiffigen Inhalt, einer klaren und pointierten Zielgruppenansprache am richtigen Ort kann mit den richtigen Partnern auch mit einem kleinem Budget sehr wirkungsvoll umgesetzt werden.
Und auch ein gut gemachter Blogbeitrag auf Ihrer Webseite kann Werbung sein, wenn es gelingt, der Zielgruppe mit den Informationen einen Mehrwert zu erbringen und sie animiert, mit Ihnen in Kontakt zu treten oder eine Kaufentscheidung zu treffen.

Die nächste Frage: WER realisiert Ihre Werbung? Eine Agentur, die Ihnen zuhört, aus Ihren Gedanken ein Konzept entwickelt, Ideen liefert und letztlich auch Ihre Werbung in die Öffentlichkeit bringt oder  versuchen Sie sich selbst an der Umsetzung Ihrer Idee? Das kann vom Kostenaufwand günstiger sein, birgt jedoch auch die Gefahr, dass Sie zwar ganz genau wissen, was Sie mit Ihrer Werbeaussage meinen, jedoch der Kunde nicht. Der Volksmund sagt nicht umsonst, vier Augen sehen mehr als zwei. Auf den Punkt gebracht: Es empfiehlt sich immer, Ihre Idee mit jemandem zu besprechen, dem Sie vertrauen und der im besten Fall mit Sachkenntnis Änderungen bzw. Verbesserungen vorschlagen kann.

Wir stehen Ihnen gern für Ihre Vorhaben zur Verfügung - von der ersten Idee bis zur Veröffentlichung.

Werbung als Information für Ihre Kunden

Ob Sie Werbung als notwendiges Übel oder als Instrument zur Umsatzsteigerung und des Bekanntheitsgrades betrachten, Sie werden nicht umhin kommen, für Ihr Unternehmen zu werben. Die Gründe dafür sind, wie oben beschrieben, vielschichtig. Die Notwendig zu werben bedeutet jedoch nicht, in Aktionismus verfallen zu müssen. Sie müssen nicht in jedem Online-Katalog zu finden sein. Nur in dem, den auch Ihre Zielgruppe benutzt. Und aus der Hüfte geschossen heißt nicht, automatisch ins Schwarze zu treffen. Visieren Sie Ihr Ziel an und zielen Sie sorgfältig!

Mit anderen Worten, nehmen Sie sich Zeit und planen Sie Ihre Werbemaßnahmen. Ob Sie dies im Rahmen des Marketingplans für das neue Geschäftsjahr erledigen oder auf einem Blatt Papier skizzieren, in welchen Zeiträumen Sie werben möchten und wofür, bleibt Ihre Entscheidung. Die Umsetzung kostet Zeit und die sollten Sie sich und Ihren Partnern, zum Beispiel der von Ihnen beauftragten Agentur, geben. Schlecht gemachte Werbung erreicht genau das Gegenteil von dem, was beabsichtigt war.

Zusammengefasst: Werbung muss kein notwendiges Übel sein. Die Kunst und Aufgabe zugleich besteht darin, in all dem Werbewust die Chance zu sehen, genau Ihre Werbung als Information zu verstehen, die Ihrem (potentiellen) Kunden Nutzen bringt. Und wenn Sie Ihrem Kunden diese Information mit genau der Freude dort präsentieren, wo Ihr Kunde diese Information benötigt, wird Ihre Werbung  wahrgenommen. Und Früchte tragen.

 

Produkt

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